Funktionale_Leistungsbeschreibung
Emilstraße / Grillparzerweg
F U N K T I O N A L E
L E I S T U N G S B E S C H R E I B U N G
Bauvorhaben
Emilstrasse / Grillparzerweg
Wuppertal
Allgemeine Grundlagen:
Bei der Baumaßnahme handelt es sich um eine in Massivbauweise errichtete Eigentumswohnanlage mit 7 Wohneinheiten, teilweise barrierearme Gestaltung, teilweise als Maisonette-Wohnungen.
Die Maßnahme entspricht in Ihrer Ausführung einem Niedrigenergiehaus gemäß der Definition der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für ein KfW-Effizienzhaus 70 und wird entsprechend mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.
Alle Architekten- und Ingenieurleistungen wie z. B. Bauantragsunterlagen, Statik, Wärmebedarfsberechnung, Brandschutzgutachten etc. sind in unserem Angebot enthalten.
Die Ausführung richtet sich nach den Architektenplänen bzw. nach der folgenden funktionalen Leistungsbeschreibung.
Die allgemeine Ausstattung des Objektes wird wie folgt erstellt:
Erdarbeiten /Rohbauarbeiten:
Das Baugelände wird freigemacht. Der vorhandene Mutterboden wird abgeschoben und zur Wiederverwendung gelagert. Der Baugrubenaushub wird entsprechend den statischen Vorgaben profilgerecht ausgeführt, überschüssiges Erdreich abgefahren und entsorgt. Die Gründung erfolgt nach Vorgabe der Planer auf Streifenfundamenten oder als tragende Bodenplatte. Unter der Bodenplatte wird eine kapillarbrechende Schicht aus RCL bzw. Kies eingebaut.
Im Bereich der kapillarbrechenden Schicht werden die Grundleitungen für die Schmutz- und Regenwasserentwässerung aus Kunststoffrohren in den erforderlichen Dimensionen verlegt und bis zu den Übergabeschächten geführt. Von den Schächten aus erfolgt die Einleitung in das öffentliche Kanalnetz bzw. wird das Regenwasser auf dem Grundstück versickert.
Die Rohbaukonstruktion erfolgt in massiver Bauweise mit einer Bodenplatte aus Stahlbeton, Mauerwerkswänden aus Kalksandstein sowie Stahlbetondecken.
Die dem Erdreich zugewandten Stahlbetonwände des Kellergeschosses werden aus wasserundurchlässigem Beton hergestellt und im Übergang Bodenplatte zu Wand mit Fugenbändern abgedichtet.
Alle Leistungen erfolgen gemäß Vorgaben des Statikers.
Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten:
Alle Zimmerarbeiten werden mit Nadelhölzern bzw. Leimholzbindern entsprechend den Vorgaben des Statikers ausgeführt. Die Hölzer sind mit einem zugelassenen Schutzmittel kesseldruckimprägniert. Der Abbund und die Ausführung des Dachstuhls erfolgt entsprechend den Architektenplänen.
Sämtliche Dachflächen werden mit einer dampfdiffussionsoffenen Unterspannbahn eingedeckt und erhalten eine Lattung sowie eine Konterlattung aus imprägnierten Hölzern. Die Dacheindeckung erfolgt mit Betondachsteinen im Farbton nach Vorgabe des Architekten. Ausführung z.B. als Frankfurter Pfanne Fabr. Nelskamp oder gleichwertig.
Die Dachterrasse erhält eine Gefälledämmung und eine Folienabdichtung nach Vorgabe des Statikers sowie der gültigen DIN-Norm. Die Dachterrasse erhält eine Gummigranulatmatte als Schutz der Folie gegen Beschädigungen und wird mit witterungsbeständigen Hölzern belegt. Die Wandflächen der Dachterrasse werden mit einem Strukturputz versehen.
Sämtliche Regenrinnen und Fallrohre werden aus Zinkrohren hergestellt.
Die zur Ausführung kommenden Dachflächenfenster werden entsprechend den geltenden Wärmeschutzvorschriften im Farbton weiß geliefert und eingebaut.
Die Hölzer der Dachüberstände und der Dachuntersichten werden witterungsbeständig lasiert bzw. lackiert.
Fensterarbeiten:
Sämtliche Fensterelemente werden als moderne, dem Stand der Technik entsprechenden, Kunstoffenster aus Profilen eines Markenherstellers hergestellt.
Die Verglasung entspricht den aktuellen Wärmeschutzvorschriften und wird als Dreifachverglasung mit einem erheblich verbesserten Wärmedurchlasswert ausgeführt.
Die Kunststofffenster werden außen im Farbton hellgrau ausgeführt, die Innenansicht wird weiß. Die Aufteilung erfolgt in Anlehnung an die Architektenzeichnungen. Alle Fenster zur Emilstrasse und zum Grillparzer Weg erhalten elektrisch betriebene Kunststoffrollläden (ausgenommen Dachflächenfenster).
Die Ausführung der Balkon und Terrassentürelemente erfolgt mit zweiflügligen Elementen mit einem Gehflügel und einem öffenbaren Standflügel.
Die Handhaben werden als weiße Kunststoffhandhaben ausgeführt.
Sofern vorhanden kommen Innenfensterbänke als weiße Holzfensterbänke zur Ausführung. In gefliesten Räumen wird die Fensterbank ebenfalls gefliest.
Die neu zu montierenden Außenfensterbänke im Bereich des Wärmedämmverbundsystems werden als eloxierte Aluminiumfensterbänke mit einer unterseitigen Antidröhnbeschichtung montiert. Absturzsicherungen im Bereich der bodentiefen Fenster werden als verzinkte Stahlkonstruktion ausgeführt.
Die Treppenhausfassade besteht aus einer verglasten Aluminium-Pfosten-Riegelkonstruktion.
Die Eingangstüranlage wird als Aluminiumtürelement in die Fassadenkonstruktion integriert und mit einer Glasfüllung, außenseitigen Edelstahlgriff und elektrischem Türöffner versehen. In die Fassadenkonstruktion wird die Briefkasten- und Sprechanlage integriert, z.B. Fabrikat Renz oder gleichwertig.
Fassadenarbeiten:
Sämtliche Fassadenflächen werden mit einem Wärmedämmverbundsystem verkleidet. Die Ausführung erfolgt gemäß einem zugelassenen System eines Markenherstellers z.B. Fabrikat Brillux oder gleichwertig.
Die Dämmstärke richtet sich nach der Vorgabe des Wärmeschutzgutachtens und beträgt mindestens 16 cm. Die Farbgebung des Systems erfolgt nach Vorgabe des Architekten.
In verschiedenen Bereichen werden Stuckprofile zur Auflockerung der Fassadenansichten und zur Anpassung des Neubaus an die umliegende Bebauung angebracht. Sämtliche Stuckelemente sowie der Sockelbereich werden farblich abgesetzt.
Trockenbauarbeiten:
Sämtliche Trockenbauarbeiten werden entsprechend den Herstellerrichtlinien, z.B. der Firma Knauf oder gleichwertig, ausgeführt.
Die Wohnungstrennwände werden (soweit nicht aus Mauerwerk) als zweischalige, schalltechnisch getrennte Konstruktion entsprechend den geltenden Schallschutzbestimmungen und Brandschutzbestimmungen ausgeführt.
Die Innenwände innerhalb der Wohneinheiten werden beidseitig doppelt beplankt mit je 2 Lagen Gipskartonplatten á 12,5 mm hergestellt. In den Bädern kommen imprägnierte Platten zur Ausführung.
Alle Oberflächen der Gipskartonwände werden malerfertig in der Qualität Q3 gespachtelt.
Die Dachflächen werden entsprechend den Vorgaben des Wärmeschutzgutachtens mit Mineralwolldämmung gedämmt. Die Flächen erhalten unterseitig eine Dampfsperre und eine Beplankung mit einer Lage Gipskartonplatten 12,5 mm auf einer Lattung aus imprägnierten Hölzern. Auch die Oberfläche der Gipskartonbekleidungen wird in der Qualität Q3 hergestellt.
Die Sanitärinstallationen werden entsprechend den örtlichen Gegebenheiten mit Vorsatzschalen aus Gipskarton versehen.
In den Bädern wird als Sonderwunsch eine Abhangdecke aus einer Unterkonstruktion und einer Lage Gipskartonplatten angeboten. In dieser Decke können Öffnungen für Deckenstrahler hergestellt werden.
Estricharbeiten:
Alle Wohneinheiten erhalten einen schwimmenden Estrich, d.h. einen Zementestrich bzw. einen Anhydridestrich auf Dämmung. Der gesamte Aufbau wird entsprechend der Vorgaben des Statikers ausgeführt und erfüllt die Anforderungen des Schallschutz- und des Wärmeschutzgutachtens.
Der Estrich wird mit einem Randstreifen zur Schalltrennung und fertig zur Aufnahme von Fliesenbelägen, Teppich oder Parkett hergestellt. Innerhalb der Dämmlagen des Estrichs werden sämtliche haustechnischen Leitungen verlegt.
Im Bereich der Kellerräume und der Allgemeinräume wird ein Zementestrich auf Trennlage eingebaut.
Innenputzarbeiten :
Sämtliche Mauerwerks- und Betonwände sowie die Deckenflächen werden mit einem Putz bzw. Spachtelputz versehen. Die Oberfläche der geputzten Flächen entspricht der Qualität Q3.
Im Bereich der Kellerräume, des Hausanschlussraums sowie des Heizungskellers bleiben die Oberflächen unbehandelt.
Fliesenarbeiten:
Die Wandflächen der Bäder in den Wohneinheiten werden in Teilbereichen mit Fliesen bis zu einer Höhe von ca. 2 Meter belegt. Der Erwerber kann sich hierfür Fliesen bis zu einem Bruttolistenpreis von 25,00 €/m⊃2; aussuchen.
Auf den Bodenflächen werden ebenfalls Fliesen mit einem Materialpreis von
25,00 €/m⊃2; brutto verlegt. Im Gäste-WC (sofern vorhanden) werden die Fliesen bis zu einer Höhe von ca. 1,25 m verlegt.
Bei den dauerelastischen Versiegelungen in den Bädern und WC`s handelt es sich um Wartungsfugen, welche durch den Erwerber regelmäßig überprüft und ggf. erneuert werden müssen. Diese Fugen unterliegen keiner Gewährleistung.
Natursteinarbeiten:
In den Treppenräumen wird ein hochwertiger Natursteinbelag, z.B. Padang oder Jura in hell, nach Vorgabe des Architekten verlegt. Dieser Belag erhält eine umlaufende Sockelleiste aus dem gleichen Material.
Der Belag wird ebenfalls als Tritt- und Setzstufe auf den Treppenläufen sowie im Aufzug verlegt. Im Eingangsbereich wird in diesen Belag eine Sauberlaufmatte ca. 80 cm x 1,20 m, z.B. Fabrikat Emco eingearbeitet.
Sanitärinstallation:
Zur Wärmeentwicklung von Heiz- und Brauchwasser ist der Einbau einer energieeffizienten Luft-Wärmepumpe mit Wärmetauscher vorgesehen. Die Anlage wird bis auf die Außeneinheit im Kellergeschoß, einschließlich eines Warmwasserspeichers für die Brauchwasserbevorratung, installiert und mit einer außentemperaturabhängigen Regelung gesteuert. Die Wärmeverteilung in den Räumen erfolgt über ein Fußbodenheizungssystem. Die Dimensionierung der Anlage erfolgt entsprechend der Wärmebedarfsberechnung. Die Regelung der Heizung erfolgt raumweise über Thermostate. Ausgenommen hiervon sind lediglich Nebenräume wie z.B. Flure, Gäste-WC`s, welche mit angrenzenden Räumen zusammen geregelt werden. Die Anordnung der Heizkreisverteiler erfolgt nach Vorgabe des Haustechnikers.
Sämtliche Rohrleitungen werden als Kupfer- oder Kunststoffrohre inklusive der erforderlichen Dämmung in der vom Haustechniker festgelegten Rohrleitungsführung verlegt. Die Warmwasserversorgung erfolgt über den zentralen Warmwasserspeicher im Kellergeschoß. Die Warmwasserversorgung ist -zur Vermeidung von Bakterien und zur schnellen Versorgung mit Warmwasser- mit einer Zirkulationsleitung versehen.
Ein Waschmaschinenanschluss kann je nach Wunsch (sofern rechtzeitig geäußert) im Bad, WC oder in der Küche installiert werden.
Im Bereich der Terrassen wird eine frostsichere Außenzapfstelle installiert.
In innen liegenden Bädern/WC`s werden Lüfter mit Nachlauffunktion installiert. Die Nachströmung erfolgt über den Türunterschnitt. In den Küchenbereichen wird eine runde Öffnung in den Außenwänden für den erwerberseitigen Einbau einer Abluftdurchführung hergestellt.
Die Art und Anzahl der Objekte und Armaturen richtet sich nach den Vertragszeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung.
Feininstallationen: Keramik:
Serie Renova Nr. 1 Plan von Keramag
oder gleichwertig
Armaturen:
Grohe Eurosmart oder Clivia Top
oder gleichwertig
Bad: 1 WC – Anlage wie oben beschrieben
1 Waschtisch wie oben beschrieben ca. 600 mm breit mit Einhebelmischbatterie
1 Dusche mit einer Stahlwanne Fabr. Kaldewei oder gleichwertig, ca. 90 x 90 cm inkl. Brausegarnitur bestehend aus Wandhalter und Handbrause sowie Unterputz-Einhebelmischbatterie.
(Dusche soweit vorhanden)
1 Acryl-Körperformbadewanne Fabr. Kaldewei oder gleichwertig, ca. 170 x 70 cm inkl. Brausegarnitur bestehend aus Wandhalter und Handbrause sowie Unterputz-Einhebelmischbatterie.
(Wanne soweit vorhanden)
Küche: Kalt- u. Warmwasseranschluss
Spülmaschinenanschlussmöglichkeit
WC (soweit vorh.): 1 WC – Anlage wie oben beschrieben
1 Waschtisch wie oben beschrieben
ca. 450 mm breit mit EinhebelmischbatterieElektroinstallation:
Die Ausführung der gesamten Installation erfolgt entsprechend den Richtlinien und Vorschriften der VDE. Die Hauptzählerschrankanlage wird im Keller verbaut. Die Unterverteilung in den einzelnen Wohneinheiten wird in der Diele bzw. in einem Nebenraum angebracht. In den Wohneinheiten werden die Leitungen unter Putz verlegt. Vorgesehen sind in den Wohnungen Schalter und Steckdosen eines deutschen Markenfabrikates (GIRA Standard oder gleichwertig) in reinweiß. Im Kellergeschoss werden die Leitungen auf Putz verlegt. Die einzelnen Räume werden (soweit vorhanden) wie folgt ausgestattet:
Wohnen/Essen: 2 Deckenbrennstellen mit Wechselschaltung
5 Doppelsteckdosen
1 Antennensteckdose
1 Telefonsteckdose
Schlafzimmer: 1 Deckenbrennstelle mit Wechselschaltung
2 Doppelsteckdosen
1 Einzelsteckdose
1 Antennensteckdose
Kinderzimmer / 1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
Arbeitszimmer: 2 Doppelsteckdosen
1 Einzelsteckdose
1 Antennensteckdose
Küche: 1 Deckenbrennstellen mit Ausschaltung
3 Doppelsteckdosen im Arbeitsplattenbereich
1 Einzelsteckdose für Dunstabzugshaube
1 Einzelsteckdose für den Kühlschrank
1 Herdanschluss mit Drehstrom
Terrasse / Balkon: 1 Wandbrennstelle mit Ausschaltung innen
1 Außensteckdose mit Ausschaltung innen
Bad: 1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
1 Wandbrennstelle mit Ausschaltung
1 Doppelsteckdose
Diele/Flur: 1 Deckenbrennstelle mit Wechselschaltung
1 Einzelsteckdose
Gäste-WC: 1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
1 Einzelsteckdose
Abstellraum: 1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
1 Einzelsteckdose
Keller: 1 Deckenbrennstelle (Schiffsarmatur)
mit Ausschaltung
1 Einzelsteckdose
Klingelanlage: 1 Klingel- / Sprechanlage Fabrikat GIRA
oder gleichwertig
Das Gebäude erhält im Fassadenbereich über Dämmerungsschalter gesteuerte Beleuchtungskörper, welche das hochwertige Ambiente des Gebäudes unterstreichen.
Die Lieferung und Montage von Beleuchtungskörpern (soweit nicht anders erwähnt) in den Wohneinheiten sowie im Allgemeineigentum ist Sache der Erwerber bzw. der Erwerbergemeinschaft.
Das Gebäude verfügt über einen Kabelanschluss im Keller. Für die Aktivierung des Anschlusses und den Abschluss eines Nutzungsvertrages sind die Erwerber eigenverantwortlich zuständig.
Balkone / Terrassen:
Die Lage der Balkone und der Terrassen sind den Architektenplänen zu entnehmen. Jede Wohnung verfügt alternativ über einen Balkon, 2 Balkone oder/und eine Terrasse.
Die Balkone und Terrassen erhalten einen Belag aus einem witterungsbeständigen Holzbelag (z.B. Bankirai). Die Balkongeländer werden in erforderlicher Höhe als verzinkte Stahlkonstruktion erstellt.
Innentreppen (soweit vorhanden):
Die Maisonettewohnungen erhalten Innentreppen als Stahlkonstruktion -Fabrikat Jäger oder gleichwertig- mit Holzstufen. Die Ausführung erfolgt entsprechend den Darstellungen in den Architektenplänen.
Die Stufen werden in der Holzart Buche ausgeführt.
Das Geländer wird in erforderlicher Höhe als Stahlkonstruktion mit vertikalen Füllstäben ausgeführt.
Malerarbeiten:
Alle Wand- und Deckenflächen in den Wohneinheiten werden glatt gespachtelt (Oberflächenqualität Q3). Sämtliche Wand und Deckenflächen erhalten einen deckenden Anstrich mit Dispersionsfarbe im Farbton weiß.
Die Stahlkonstruktionen der Treppenanlage (soweit vorhanden) werden grundiert und weiß oder anthrazit lackiert.
Das Haupttreppenhaus erhält glatte Wände mit einem widerstandsfähigen Latexanstrich. Der Sockelbereich wird bis in eine Höhe von ca. 1 m farblich abgesetzt.
Die Stahlkonstruktion des Treppengeländers wird grundiert und in weiß oder anthrazit lackiert.
Die Wand- und Deckenflächen der Kellerräume werden mit einem weißen Anstrich versehen.
Schreinerarbeiten/Metallbauarbeiten:
Sämtliche Wohnungstüren werden als Holztüren mit Röhrenspanstreifeneinlage und Holzumfassungszarge montiert. Die Oberfläche besteht aus einer weißen Beschichtung. Alle Türen erhalten Aluminium-Beschläge der Firma Hoppe oder gleichwertig nach Wahl des Architekten.
Die Eingangstüren werden als schwere Holztürelemente mit DIN-gerechten Schallschutzwerten, einer Bodendichtung, einem Spion und einem Sicherheitsschloss mit Profilzylinder und Sicherheitsbeschlägen montiert.
Die Innentüren erhalten Hoppe-Beschläge mit einem Buntbartschloss. Lediglich die Tür zum Gäste-WC erhält einen WC-Beschlag (besetzt/frei). Die Türen zu innenliegenden Räumen mit Lüftung erhalten einen Unterschnitt.
Die Zugangstüren zu den Allgemeinräumen im Kellergeschoß werden als Stahltüren gemäß den Vorgaben des Brandschutzgutachters montiert.
Die Abtrennungen der Erwerberkeller erfolgen mit einer leichten Holzkonstruktion Fabrikat Braun oder gleichwertig.
Sämtliche Türen der Wohnungszugänge sowie der Allgemeinräume werden in einer modernen Schließanlage integriert.
Das Treppengeländer des Haupttreppenhauses wird als Stahlkonstruktion mit Füllstäben und einem mitlaufendem Edelstahlhandlauf ausgeführt.
Bodenbeläge:
In allen Wohneinheiten ist der Estrich vorbereitet zur Aufnahme von Fliesen, Teppichböden oder Parkett.
In den Bereichen Badezimmer und Gäste-WC werden Fliesen nach Wahl des Erwerbers (25,00 €/m⊃2; Bruttolistenpreis) verlegt (siehe hierzu auch Punkt Fliesenarbeiten).
In allen anderen Bereichen wird ein Echtholzparkett aus Eiche oder alternativ Buche als Kleinstabvollholzparkett im englischen Verband verlegt. Der Erwerber kann zwischen einer geölten und einer versiegelten Oberfläche wählen, Bemusterung möglich.
Aufzugsanlage:
Das Gebäude erhält eine Aufzugsanlage mit 5 Haltestellen. Die Aufzugsanlage wird gemäß Architektenplänen erstellt und ist für 4 Personen bzw. 300 kg ausgelegt. Ausführung als Fabrikat Kone oder gleichwertig.
Die Kabine erhält eine Auskleidung mit Edelstahl sowie einen Spiegel und einen Handlauf auf der gegenüber der Tür liegenden Seite. Die Beleuchtung erfolgt über Halogeneinbaudownlights.
Außenanlagen:
Sämtliche Fahrflächen auf dem Grundstück werden entsprechend der zu erwartenden Belastung hergerichtet und mit Rechteckpflaster oder Rasengittersteinen belegt. Die Entwässerung erfolgt bei Notwendigkeit über Hofeinläufe oder Drainrinnen nach Vorgabe des Planers.
Grünflächen werden mit dem abgeschobenen und gelagerten Mutterboden in einer Stärke von ca. 20 cm angedeckt. Die Herstellung des Planums für eine Raseneinsaat sowie die Einsaat sind Sache des Erwerbers.
Die Abgrenzung zu den Nachbargrundstücken erfolgt mit einem Jägerzaun von ca. 70 cm Höhe.
Die Abgrenzung zu den öffentlichen Verkehrsflächen erfolgt durch eine Bepflanzung, welche zur Herstellung einer geschlossenen Hecke geeignet ist.
Gewerke in Eigenleistungen:
Erbringt der Erwerber Gewerke in Eigenleistung, so hat er hierfür sämtliche Leistungen selbst zu erfüllen. Für die Gewerke, welche in Eigenleistung ausgeführt werden, wird nicht die Bauleitung und Ausführungsrichtigkeit übernommen bzw. garantiert, es sei denn, sie wird ausdrücklich schriftlich -gegen separate Berechnung- mit beauftragt. Eigenleistungen dürfen die Arbeitsfolge nicht behindern oder gar unterbrechen. Vor Beginn der Eigenleistungen hat eine Abnahme zu erfolgen.
Produktvorbehalt:
Der Bauherr behält sich vor, die in dieser Beschreibung genannten Materialien und Produkte durch qualitativ gleichwertige oder bessere zu ersetzen.
Alle in dieser Baubeschreibung beschriebenen und nicht näher beschriebenen Produkte/ Baustoffe sind in den Ausstellungen der einzelnen Unternehmen mit ausführlichen Informationen und/oder Mustern zu besichtigen. Die Anschriften der am Bau beteiligten Handwerker werden Ihnen nach Vertrags-abschluss ausgehändigt.
Grundlagen der Bauausführung:
Alle Arbeiten werden nach dem aktuellen Stand der Technik und entsprechend der geltenden DIN-Normen erbracht.
Die Baumaßnahme wird sowohl in der Planungs- als auch in der Ausführungsphase von einem Schall- und Wärmeschutzsachverständigen sowie einem Brandschutzsachverständigen begleitet.
Planungsänderungen, insbesondere Änderungen der Wandstärken sowie Installationsschächte nach Maßgabe der Planer bzw. nach Erfordernis bleiben ausdrücklich vorbehalten. Die Grundrisse und Maße sind den beiliegenden Architektenplänen zu entnehmen.
Mobiliar, Einrichtungsgegenstände etc. soweit nicht anders vereinbart sind nicht Gegenstand des Angebotes.
Wuppertal, 08.06.2011





